Auf der Entwicklerkonferenz BASTA! in der Rheingoldhalle in Mainz waren wir am 29.10. als SharePoint-Day-Partner mit Messestand und Vortrag vertreten. Die Konferenz war sehr gut besucht, viele Teilnehmer, viele Aussteller.

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Teil unseres Vortrags war diesmal ein Workshop: Annika Feick stellte zuerst in einem halbstündigen Einstiegsvortrag unsere Kollaborationslösung für Unternehmen vor. Anschließend folgte der Workshop „Card-Sorting“.

Die Methode des Card-Sorting ist ein Verfahren der Informationsarchitektur mit dem Navigations- und Menüstrukturen entwickelt oder überprüft werden.  Dabei stehen die Anwender im Mittelpunkt. Sie sind die Teilnehmer, die gemeinsam mit dem Informationsarchitekten eine Strukturen für eine nutzerfreundliche Anwendung erarbeiten. Der Vorteil einer solchen Herangehensweise liegt auf der Hand: Wer Anwender so intensiv in ein IT-Projekt involviert, erzeugt eine sehr positive Benutzerakzeptanz und bildet in der späteren Informationsarchitektur auch tatsächlich eine anwenderzentrierte Struktur ab.

Die Teilnehmer waren ein wenig skeptisch: „Karten legen? Informationsarchitektur?“ Zu unserem Erstaunen hatte tatsächlich bislang keiner der Teilnehmer von dieser Methode gehört. Aber alle ließen sich auf diese neue Methode ein und machten engagiert mit.

Wir hatten im Vorfeld des Workshops bereits einige Kärtchen mit Begriffen vorbereitet, mit denen die Teilnehmer arbeiten sollten. Die Aufgabe war einfach: Bildet Gruppen aus Karten, die für euch inhaltlich zusammenhängen und findet passende Überbegriffe.

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Die Vorstellung der Ergebnisse der Kleingruppen zeigte wiederum deutlich, dass die Teilnehmer die Kärtchen durchaus unterschiedlich bewertet und kategorisiert hatten, aber auch, wo Ähnlichkeiten und eindeutige Kategorien definiert werden konnten. Die eine wahre und richtige Menüstruktur gibt es leider nicht. Verfahren wie Card-Sorting sind in unserer Beratung sehr wichtig, um das „mentale Modell“ der Anwender aufzuzeigen und zu verstehen. Aus den Ergebnissen kann ein erfahrener Informationsarchitekt einen Vorschlag ableiten, der im besten Falle die größtmögliche Schnittmenge an Übereinstimmung der Gruppenarbeit in sich vereint.

Die Rückmeldung der Teilnehmer zum Workshop war durchweg positiv. Ein IT-ler aus dem Ruhrgebiet drückte es so aus: „Ich hatte was ganz anderes erwartet, jetzt bin ich aber wirklich positiv überrascht. War sehr interessant.“